Sicher erinnern Sie sich noch daran, dass wir unsere Pandora, den ältesten Plüsch-Panda, der schützend über das ganze Rudel wacht, schon vor einiger Zeit auf eine Reise nach Amerika geschickt haben. Und das war keine gewöhnliche Reise! Eine Gruppe von Abenteurern machte sich nämlich auf, Mittel- und Südamerika auf Outdoor-Tretrollern zu durchqueren. Vermuten Sie, dass sie früher oder später gemerkt haben, dass das eine wirklich dumme Idee war? Da irren Sie sich – es macht ihnen immer noch Spaß!
Die ursprüngliche Gruppe entschlossener Rollerfahrer hat sich zwar aufgrund leichter Meinungsverschiedenheiten über den Reiseplan getrennt, aber der harte Kern um Pandora ist zusammengeblieben. Neben unserem Panda drücken wir aktuell auch Sany, Kačka, Lukáš und Tomáš die Daumen. Ungeachtet der Anzahl mangelt es jedoch keineswegs an unvergesslichen Erlebnissen und Abenteuern!

Zu den Orten, die die Teilnehmer am meisten verzaubert haben, gehören der Strand Playa Grande in Costa Rica oder die atemberaubenden Wasserfälle in Minca. In diesem Städtchen trafen sie auch auf andere tschechische Reisende mit Abenteurergeist, und so tauschten sie neben dem Gefühl der Zusammengehörigkeit auch wertvolle Ratschläge und Tipps aus, wohin es sich definitiv lohnt zu reisen.


An unvergesslichen Momenten mangelt es aber auch dann nicht, wenn die Tretroller eine Pause machen. Eines Tages blieben die Fortbewegungsmittel kurzzeitig bei hilfsbereiten Feuerwehrleuten in Verwahrung und die Expeditionsteilnehmer machten sich auf in das Städtchen Barranquilla, wo sie am traditionellen kolumbianischen Karneval teilnahmen. Diesen genossen sie zwar sehr, doch als ihre über Couchsurfing vereinbarte Unterkunft kurzfristig platzte, mussten sie schnell nach einer Alternative suchen. Am Ende ging jedoch alles gut aus und die Fahrt zum Hotel im Polizeiwagen schaffte es auf die vorderen Plätze der Rangliste der lustigen „Drehgeschichten“.


Obwohl sie dank der Tretroller mehr als genug Bewegung haben, erfordern manche Aussichten einfach ein wenig zusätzliche Anstrengung. Das war auch bei der Aussichtsplattform im Städtchen Guatapé der Fall, wo der Panda und alle anderen 740 Stufen erklimmen mussten. Aber die Mühe war es definitiv wert!
Sicher interessiert Sie auch, wie sich die Expeditionsteilnehmer ernähren. Da sie keinen Kocher dabei haben, essen sie hauptsächlich Bohnen und Lebensmittel, die nicht thermisch zubereitet werden müssen. Wenn sich die Gelegenheit bietet, beispielsweise bei den oben genannten Feuerwehrleuten zu übernachten, bereiten sie am häufigsten Nudeln zu. Ab und zu gönnen sie sich etwas und kehren in einem Restaurant auf ein „normales“ Essen ein, aber das wirklich nur selten. Glücklicherweise ist die Gastfreundschaft in diesen Ländern riesig, daher passiert es ihnen oft, dass ihnen jemand einen Obstkorb, Wasser oder ein anderes großzügiges und essbares Geschenk gibt.
Da die Expedition momentan die Anden bezwingt, ist die Reise auf dem Tretroller noch anspruchsvoller als zu Beginn. Alle sind jedoch tapfer und lassen sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Momentan befinden sie sich in Kolumbien und setzen ihre Reise auf schlammigen Wegen weiter durch Südamerika fort.
Und falls Sie mit Sorge die Nachrichten über den massiven Erdrutsch in Kolumbien verfolgt haben, können Sie beruhigt sein. Die Expedition wurde von diesem tragischen Ereignis glücklicherweise nicht beeinträchtigt.

Wir wünschen weiterhin viel Kraft und viele weitere Kilometer ohne Komplikationen!