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Verantwortungsbewusst reisen! Wie man auch unterwegs die Natur schont

8. April 2026 6 Min. Lesezeit

Viele von uns sehnen sich danach, die atemberaubenden Ecken unseres Planeten zu erkunden. Doch längst nicht allen ist bewusst, dass wir der Erde eine gewisse Fürsorge entgegenbringen müssen – oder zumindest nicht zu ihrer weiteren Zerstörung beitragen sollten –, damit es auch in Zukunft noch etwas gibt, das uns zum Staunen bringt.

Augen auf!

Wer eine Entdeckerseele hat, schaut sich gerne um und genießt die Aussicht. Wenn Sie jedoch ein reines Gewissen haben und daran glauben möchten, dass es auch in Zukunft noch etwas zu bestaunen gibt, müssen Sie der Tatsache ins Auge sehen, dass wir mit unserer modernen Lebensweise der Natur eher schaden als helfen.

Dass es gut ist, Kindern diesen Glauben schon von klein auf zu vermitteln, haben wir bereits im letzten Artikel angedeutet. Aber wie sieht "eco-friendly" Verhalten im Alltag oder auf Reisen aus? Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert; man muss nur über die Konsequenzen nachdenken und bedenken, dass es fast immer eine bessere Alternative gibt.

In kleinen Schritten

Reisen bringt meist zwangsläufig eine ökologische Belastung durch Emissionen aus fossilen Brennstoffen und Energieverschwendung mit sich. Solange wir jedoch noch keine emissionsfreie Teleportation mit erneuerbaren Energien erfunden haben, lässt sich das kaum ganz vermeiden. Aber wie so oft können wir auch in diesem Bereich zumindest einige Schritte in die richtige Richtung tun.

Der erste betrifft den täglichen Arbeitsweg, Besorgungen und kurze Ausflüge – wenn Sie unbedingt ein Auto benutzen müssen, bilden Sie Fahrgemeinschaften mit Freunden oder Kollegen. Sie sparen nicht nur Geld, sondern reduzieren auch die Anzahl der Autos auf den überfüllten Straßen. Eine bessere Variante ist jedoch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder noch besser: Muskelkraft. Wenn das Wetter es zulässt, machen Sie den Arbeitsweg zu einer entspannten Fahrradtour oder einem zügigen Spaziergang. Sicher, Sie müssen vielleicht etwas früher aufstehen. Die Belohnung ist jedoch eine bessere Gesundheit, ein klarer Kopf und das gute Gefühl, die Umwelt nicht unnötig zu belasten.

Radfahren ist umweltfreundlich

Ähnlich können Sie auch beim Erkunden fremder Länder vorgehen. Durchwandern Sie die Küstenorte – so lernen Sie die lokale Kultur am besten kennen. Wenn Sie in die Berge oder in die Natur reisen, ist zu Fuß gehen ohnehin die beste Wahl. Für längere Strecken nutzen Sie lokale öffentliche Verkehrsmittel, reisen Sie mit anderen Urlaubern gemeinsam oder versuchen Sie es mit Trampen. Überlegen Sie sich Fernreisen gut, und wenn Sie sich auf eine weite Reise begeben, versuchen Sie, das Beste daraus zu machen und sie in vollen Zügen zu genießen. Bedenken Sie jedoch, dass man auch direkt vor der Haustür unerwartete Schönheiten entdecken kann, die unsere (und die umliegenden) Länder zu bieten haben.

Für lange Strecken gilt laut Experten das Reisen mit dem Zug als am umweltfreundlichsten. Probieren Sie diese Option aus und kaufen Sie statt Flugtickets lieber Fahrkarten am Bahnhof. Zugreisen verleihen Ihrem Ausflug eine ganz neue Dimension und Sie können sich auf viele neue Erlebnisse und Eindrücke freuen.

Wenn Sie wirklich konsequent sein wollen, können Sie noch mehr ins Detail gehen. Zum Beispiel müssen Tickets heute nicht mehr ausgedruckt werden – das spart Papier und reduziert den Abfall. Nutzen Sie smarte mobile Apps und andere praktische Helfer, um alles online zu erledigen.

Verantwortungsbewusst schon beim Packen

Bei Gepäck gilt generell: Weniger ist mehr. Weniger Gewicht erleichtert Ihnen auch die Nutzung der oben genannten Alternativen zum Flugverkehr. Statten Sie Koffer oder Rucksäcke mit wiederverwendbaren Hüllen oder Regenhüllen aus. So vermeiden Sie die Notwendigkeit von Plastikfolien und damit unnötigen, schwer abbaubaren Müll.

Öko-Verpackung

Auch bei der Wahl des Gepäcks können Sie ökologisch denken – es gibt Koffer, Rucksäcke und Taschen, deren Produktion so umweltschonend wie möglich ist oder die direkt aus recyceltem Material hergestellt wurden. Aus nachhaltigen Quellen produziert beispielsweise die bewährte Firma Vaude, im Bereich Schulranzen ist Ergobag führend. Achten Sie bei Koffern auf Qualität, damit sie möglichst lange halten und so die Abfallmenge reduziert wird. Für abenteuerliche Reisen mit Billigfluggesellschaften empfehlen wir den aktuellen Hit unter (nicht nur) jungen Weltenbummlern: das universelle Gepäck der Marke CabinZero.

Bereiten Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Haushalt auf die Abreise vor. Schalten Sie alle elektronischen Geräte aus und verbrauchen Sie alle leicht verderblichen Lebensmittel. Auch in Ihrer vorübergehenden Unterkunft sollten Sie sich rücksichtsvoll verhalten. Verschwenden Sie nicht unnötig Wasser, Energie oder Lebensmittel. Viele Hotels bieten heute die Möglichkeit, dem Personal mitzuteilen, ob Handtücher oder Bettwäsche gewechselt werden sollen – nutzen Sie diese Option nicht unnötig aus und überlegen Sie immer, ob dieser Service jeden Tag wirklich notwendig ist.

Rücksichtnahme an erster Stelle

Denken Sie nach der Ankunft am Zielort daran, dass man auch Orten, die wir nach ein paar Tagen wieder verlassen, mit einer gewissen Demut begegnen sollte. Selbstverständlich ist der Respekt vor geschützten Tieren. Kaufen Sie daher keine Produkte aus gefährdeten Tierarten, pflücken Sie keine Korallen und verschmutzen Sie nicht die Strände, an denen seltene Schildkröten schlüpfen.

Dasselbe gilt für Lärm – wenn Sie in die Berge fahren oder in der Natur campen, vermeiden Sie unnötigen Lärm und veranstalten Sie keine wilden Partys am Lagerfeuer. Im Gegenteil: Stille ist heute ein rares Gut, also genießen Sie sie in vollen Zügen!

Hinterlassen Sie keine PET-Flaschen.

Die Natur schonen können Sie natürlich auch auf Wanderungen und Abenteuerexpeditionen. Neben Respekt vor der Natur, dem Vermeiden von Müll und einem schonenden Umgang mit Tieren und Pflanzen können Sie auch gegen die Bedrohung durch PET-Flaschen kämpfen. Besorgen Sie sich lieber eine der "gesunden" Flaschen ohne Bisphenol A und andere Schadstoffe. Diese Flaschen zeichnen sich zudem durch praktische Eigenschaften aus, wie Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen sowie Geruchs- und Geschmacksneutralität, was eine deutlich längere Lebensdauer garantiert. Wenn Sie nicht wissen, welche Sie wählen sollen, schauen Sie sich unseren Vergleich zweier Bestseller in diesem Bereich an, der Ihnen bei der Auswahl helfen kann.

Auch zu Hause nicht nachlassen

Konsistenz ist wichtig. Umweltfreundliches Verhalten ist natürlich nicht nur auf Reisen wichtig, sondern auch im Alltag. Zu den einfachen Schritten, um die schwer geprüfte Natur zu entlasten, gehört natürlich die Mülltrennung. (Obwohl es eine viel bessere Variante ist, dafür zu sorgen, dass gar kein Müll entsteht.)

Wie bereits erwähnt, ist Plastik die problematischste Abfallart. Versuchen Sie daher, den Verbrauch und Kauf so weit wie möglich zu reduzieren. Es ist relativ einfach: Ersetzen Sie Plastiktüten durch praktischere Öko-Taschen und kaufen Sie generell lieber unverpackte Lebensmittel. Packen Sie das Pausenbrot für Kinder lieber in abwaschbare Brotdosen statt in Tüten und Alufolie, und ersetzen Sie PET-Flaschen durch die oben genannten langlebigeren und ökologischeren Behälter.

Ein toller Tipp, um eine umweltbewusste Einstellung in Ihrer Familie zu verankern, ist ein Ausflug, der mit einer Aufräumaktion der Umgebung verbunden ist. Das macht Ihnen und den Kindern bewusst, wie viel Müll wir produzieren und dass er nicht einfach per Fingerschnippen von der Erdoberfläche verschwindet. Zur Inspiration können Sie sich beispielsweise der lobenswerten Initiative mit dem vielsagenden Namen Ukliďme Česko anschließen.

Öko-Reisen

Man muss sich auch bewusst machen, dass jeder Schritt zählt. Sie müssen nicht gleich aufgeben, nur weil Sie die Natur nicht alleine retten können oder weil Sie nicht alle oben genannten Ratschläge sofort umsetzen können. Gehen Sie es schrittweise an, es ist besser, etwas zu tun als gar nichts. Und dass ein einzelner Mensch nichts bewirken kann? Von wegen! Menschen sind neugierige Wesen und ahmen gerne nach. :-) Seien Sie daher die Veränderung, die Sie in der Welt sehen wollen, inspirieren Sie Ihr Umfeld und beeinflussen Sie vor allem die nachfolgenden Generationen positiv.

Fotoquellen: pexels.com, nitro.com, FB-Profil Nalgene

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